„Die Basis für Gesundheit und Wohlbefindens liegt im kleinsten Baustein unseres Körpers – der Zelle.“


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Ein spektakulärer Sieg: HCB Südtirol Alperia schlägt Salzburg mit 3:2 und wird somit zum zweiten Mal EBEL-Meister!

HCB Südtirol Alperia dreht die Finalserie und sichert sich die Meisterschaft

Am Freitagabend hat der HCB Südtirol Alperia das Wunder perfekt gemacht. In der Eisarena von Salzburg wurde in einem ebenso packenden wie dramatischen Eishockey Spiel der erneute Titelgewinn verwirklicht. Diese Entwicklung hätte im Dezember, in welchem die Foxes noch das Tabellenende schmückten, wohl niemand für möglich gehalten. Genau im letzten Spiel der Qualifikationsrunde sicherte sich der HCB Südtirol Alperia noch ein Ticket für die Playoffs. Ab dann aber folgte Schlag auf Schlag. Zuerst wurde der Favorit aus Klagenfurt besiegt und bald darauf die hoch gehandelten Wiener aus dem Wettbewerb geworfen. Mit dem Sieg gegen Red Bull Salzburg in Finalspiel 7 und dem erneuten Titelgewinn fand das fantastische Comeback der Füchse seinen krönenden Abschluss.

Bereits zu Beginn hatte HCB Südtirol Alperia durch Oleksuk zwei große Chancen um in Front zu gehen. Zehn Minuten waren gespielt, als Miceli von den Foxes über die rechte Seite durchbrach. Er zögerte den Abschluss solange hinaus, bis Salzburgs Goalie Starkbaum die Sicht versperrt war, konnte aber trotzdem keinen Treffer erzielen. In Minute 14 war es dann aber endlich soweit. Nachdem Sointu die Salzburger Abwehr ausgetanzt und Starkbaums Reflexe getestet hatte, konnte Monardo durch sein schnelles Reaktionsvermögen den Abpraller zur Führung für den HCB Südtirol Alperia nutzen. Bereits eine Minute später gelang es den Füchsen den Spielstand auf 2:0 zu erhöhen. Durch einen abgefälschten Schuss gelangte der Puck vor die Füße von DeSousa. Dieser setzte sich noch beeindruckend gegen Starkbaum durch und versenkte daraufhin den Puck elegant im Gehäuse der Salzburger. Kurz darauf hatten Bernard und Smith jeweils noch gute Möglichkeiten nach Kontern, konnten diese aber nicht nutzen. In der Endphase des ersten Drittels übten dann die Salzburger Druck auf die Füchse aus, jedoch ohne nennenswerte Torchancen herauszuspielen.

Im zweiten Abschnitt der Begegnung startete nach drei Minuten Sointu bei einer Kontermöglichkeit alleine durch, sein Abschluss gestaltete sich aber zu zentral und wurde somit leichte Beute für Starkbaum, den Goalie der Salzburger. Der dritte Treffer der Foxes gelang dann aber zwei Minuten später durch Frigo, welcher nach gelungener Vorarbeit durch Smith und Bernard, kurz hinter der blauen Linie den Puck mit Hochgeschwindigkeit in das kurze Eck der Salzburger katapultierte. Kurze Zeit später hätte DeSousa nach einer Unsicherheit in der Salzburger Abwehr auf 4:0 erhöhen können, fand aber seinen Meister in Starkbaum. Bei einem weiteren Konter fehlte dann Sointu die Übersicht auf Petan abzulegen, welcher in exzellenter Abschlussposition stand. Der Versuch von Sointu selbst einen Treffer zu erzielen hingegen scheiterte. Von jetzt an baute Salzburg massiven Druck auf und HCB Südtirol Alperia war darauf bedacht die Räume vor dem eigenen Tor möglichst dicht zu machen. Mehrere Torschüsse der Salzburger wurden abgeblockt und insgesamt nur wenige Chancen zugelassen. Die besten Möglichkeiten für Salzburg hatten noch Heinrich und Pallestrang. Ein Treffer konnte aber nicht erzielt werden.

Der finale Abschnitt der Begegnung gestaltete sich wahrlich spektakulär. Den Füchsen blieb nicht anderes übrig, als vor dem eigenen Tor ein Abwehrbollwerk zu errichten denn die Salzburger mussten jetzt Treffer erzielen und stürmten dementsprechend entschlossen nach vorne. Bis sechs Minuten vor Ende des Spiels gelang es den Salzburgern auch wirklich nicht die Defensive des HCB Südtirol Alperia nennenswert zu durchdringen. Schließlich war es aber Viveiros, welcher nach einem Pass von Schremp den ersten Treffer für die Salzburger erzielte. Drei Minuten vor Ende des Spiels entschloss sich der Salzburger Coach Poss alles auf eine Karte zu setzen und ersetzte seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Kurze Zeit später konnte Tuokkola, der Goalie der Foxes, einen Gewaltschuss von Hughes blocken. Eine Minute vor Schluss war er aber gegen den Volleyschuss von Müller, nach Zuspiel von Schremp, machtlos. Mehr als diesen Anschlusstreffer ließ der HCB Südtirol Alperia aber auch nicht mehr zu. Die Spieler blockten die letzten, verzweifelten Offensivaktionen der zunehmend erschöpften Salzburger erfolgreich ab und sicherten sich somit den verdienten Titelgewinn.

Nach dem Schlusspfiff war die Freude der Spieler und Fans des HCB Südtirol Alperia grenzenlos. Die Mannschaft und Coach Kai Suikkanen wurden mit Sprechchören gefeiert und somit Respekt und Anerkennung für die beispiellose Leistungssteigerung der vergangenen Monate gezollt. Nach dem Titelgewinn 2014 ist der HCB Südtirol Alperia nun zum zweiten Mal EBEL-Meister!

CYL AIRNERGY gratuliert dem HCB Südtirol Alperia zum erneuten Titelgewinn durch natürliche Leistungssteigerung sowie schnelle Regeneration im Sport und wünscht auch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg!