„Die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden liegt im kleinsten Baustein unseres Körpers – der Zelle.“


© ASDF - stock.adobe.com

sanopal--article-2025-0.jpeg

Natürliche Leistungssteigerung bei Wettkämpfen

Ausgewogene Ernährung steigert Konzentrations- und Leistungsfähigkeit

Sport hat nicht nur positive Auswirkungen auf das Körpergewicht und die Gesundheit, sondern baut auch Stress ab und erhöht das Selbstwertgefühl. Viele Menschen treiben Sport, um Ruhe zu finden und Zeit für sich zu haben. Andere hingegen sind sehr gerne im Team sportlich aktiv und sehen im sportlichen Wettkampf die Hauptmotivation sich körperlich zu betätigen. Ein wichtiger Punkt im Hinblick auf Sport ist eine ausgewogene Ernährung.

Ein Bodybuilder beispielsweise wird seine Ernährung anders gestalten als ein Triathlet. Jedoch sollte die Ernährung trotz verschiedener Ansprüche und Disziplinen auf einer ähnlichen Grundlage aufbauen.

Konzentrations- und Leistungsdefizite bei Wettkämpfen vermeiden

Sportlerinnen und Sportler sollten vor allem eine ausgewogene Ernährung vorziehen. Je nach Trainingsart- und -umfang können anschließend verschiedene Feinanpassungen vorgenommen werden. In fordernden Trainingseinheiten und vor allem bei Wettkämpfen ist es für Sporttreibende überaus wichtig eine leistungssteigernde Ernährung vorzunehmen. Beim Ausdauersport sind zum Beispiel viele Reserven an Glykogen wichtig. Beim Kraftsport hingegen kann durch die Kombination von Eiweißen und Kohlenhydraten der Muskelaufbau gefördert werden. Es ist sehr wichtig darauf zu achten, dass der gesteigerte Verbrauch an Energie beim Sport durch eine korrekt angepasste Ernährung gedeckt wird. Eine auf den Leistungsverbrauch zugeschnittene Wahl von Lebensmitteln versorgt den Körper mit genügend Energie sowie Mineralstoffen und Vitaminen.

Spezifische Ernährung bei bestimmten Sportarten

Bei Sportarten welche viel Ausdauer benötigen wie beispielsweise Fußball, Schwimmen oder Laufen kann der Anteil an Kohlenhydraten bei der Energieaufnahme zwischen 55-60 Prozent liegen, der Proteinanteil zwischen 12 und 15 Prozent. Bezogen auf Kraftsportarten wie Rudern, Gewichtheben oder Kurzstreckenlauf kann der Anteil an Kohlenhydraten bei der Energiezufuhr zwischen 50 bis 55 Prozent liegen, der Proteinanteil kann um die 15 Prozent betragen. Zu beachten ist zudem: Bei jeder Sportart und unbeachtet der Intensität, in welcher dieser betrieben wird, sollte der Fettanteil in den Nahrungsmitteln 30 Prozent nicht überschreiten und 15 Prozent nicht unterschreiten.

Bei ungenügender Energiezufuhr drohen Konzentrationsstörungen und Leistungsdefizite

Wenn intensiv Sport betrieben wird, muss die zusätzlich verbrauchte Energie bei der Nahrungsaufnahme berücksichtigt werden. Ist das nicht der Fall, wird Muskelmasse abgebaut, wodurch die Leistungsfähigkeit sinkt. Weiterhin verringert sich das Körpergewicht und das Immunsystem wird geschwächt. Ob man sich seinem Energieverbrauch entsprechend angemessen ernährt, kann auf einfach Weise überprüft werden. Kontrollieren Sie zu festen Uhrzeiten regelmäßig das Körpergewicht und notieren Sie eventuelle Veränderungen. Dabei ist zu beachten, dass bei Beginn eines Sportprogramms das Gewicht durch die Zunahme an Muskelmasse zuerst ansteigen kann. Im Profisport sind bei intensivem Training und kontinuierlich hoher Belastung Anpassungen der Ernährung unbedingt notwendig. Aus diesem Grund werden Leistungssportlerinnen/-sportler von Sport- bzw. Ernährungsmedizinerinnen/-medizinern versorgt und betreut.


Quelle