„Die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden liegt im kleinsten Baustein unseres Körpers – der Zelle.“


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Gesund schlafen: Schlafentzug erhöht Gesundheitsrisiken

Schlafentzug erhöht Gesundheitsrisiken

Ungefähr 33 Prozent der deutschen Bevölkerung hat Schwierigkeiten zeitnah einzuschlafen oder überhaupt die Nacht durchzuschlafen. 15 Prozent der Menschen in Deutschland haben sogar so starke Schlafprobleme, das diese behandelt werden müssen. Wenn wenig Schlaf zur Gewohnheit wird, drohen viele gesundheitsgefährdende Risiken. So steigt das Risiko unter Bluthochdruck zu leiden oder an Depressionen zu erkranken mit wenig Schlaf stark an.

Ausreichend Schlaf fördert Konzentration und Leistungsfähigkeit

„Gesunder Schlaf ist die natürlichste Quelle für mehr Leistungsvermögen, Vitalität und Lebensenergie.“ Diese wichtige und richtige Aussage stammt von dem bekannten Schlafpsychologen Prof. Günther W. Amann-Jennson. Guter und ausreichender Schlaf stellt die Regeneration unseres Körpers sicher. Schäden an Zellen werden repariert und bei Bedarf neue produziert. Auch der sogenannte Schönheitsschlaf hat seine Berechtigung. Wer viel schläft, lebt gesünder, erholter und frischer. Das Immunsystem und der Stoffwechsel sind während des Schlafes sehr aktiv. Aber Vorsicht: Auch zu viel Schlaf kann ebenso wie zu wenig Schlaf eine verringerte Lebenserwartung bedeuten.

Verschiedene Schlafphasen verhindern Konzentrationsstörungen

Der Schlafzyklus besteht aus mehreren Schlafphasen. Zu Beginn der Nacht startet die Tiefschlafphase und gegen Morgen tritt die REM-Phase ein. Die REM-Phase (eng:Rapid Eye Movement) wird auch Traumphase genannt. Geträumt wird aber in jeder Phase, während der REM-Phase aber am meisten. Weiterhin ist es interessant zu wissen das nicht wichtig ist wann wir schlafen, sondern wie wir schlafen. So sind vier Stunden guter Schlaf erholsamer als acht Stunden schlechter Schlaf. Sehr hilfreich um gesund und entspannt zu bleiben ist ein konstanter Schlaf-Wach-Rhythmus. Dieser garantiert Körper und Geist eine gute Schlafqualität.

Schlafstörungen erkennen und behandeln

Eine Schlafstörung wie zum Beispiel eine Schlafapnoe gefährdet die Gesundheit. Dabei setzt die Atmung in der Nacht immer wieder aus und die betroffene Person wird aus dem Schlaf gerissen. Eine Erinnerung an den unruhigen Schlaf findet am nächsten Morgen nicht statt. Jedoch machen sich im Tagesverlauf Erschöpfung und Energielosigkeit bemerkbar. Langfristig gesehen sind auch massive gesundheitliche Risiken die Folgen einer Schlafapnoe. Wer den Verdacht hat unter einer Schlafapnoe zu leiden sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen, um sich einer Untersuchung zu unterziehen.

Gesund schlafen: Verbessern Sie ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit

Seelische Probleme, Stress, Schmerzen und Medikamente können die Nachtruhe oftmals stark beeinträchtigen. Ebenso wirken sich schlechte Schlafbedingungen wie laute Geräusche, eine schlechte Matratze oder zu viel Licht negativ auf den Schlaf aus. Weiterhin ist Alkohol nicht fördernd für einen erholsamen Schlaf. Zwar schläft man schnell ein aber die Qualität des Schlafes leidet enorm. Achten Sie auf diese Faktoren und Ihr Schlaf wird wesentlich gesünder sowie erholsamer sein.


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